Verschiedenes

Voreheliche Beziehungen

Was meinen sie zu den vorehelichen Beziehungen?

Unsere Meinung zu den vorehelichen Beziehungen ist nicht die “unsrige”, sondern die des
Erlösers: “Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen”. (Matthäus 5,27-30). Wir haben Personen gekannt, die als Ehemann oder Ehefrau eine Person wollten, die nicht so sehr ihr Bett, sondern ihr Durst nach dem Geistigen teilen konnte. Sie strebten danach zu zweit die göttlichen Worte in der Heiligen Schrift zu vertiefen. Gott zu zweit zu lieben. Saint Exupery sagte: “Liebe ist nicht, sich anzusehen, sondern zusammen auf das gleiche Ziel zu schauen”. Lasst uns also nicht die körperlichen Beziehungen vor der
Gefühle setzen. Wir sind aufgerufen, unsere Vorstellung von den Beziehungen zwischen Mann und Frau zu sublimieren.

Der französische Philosoph Jacques Maritain und seine Frau Raissa waren ineinander verliebt. Sie haben sich jedoch nie sexuell gekannt. Das bedeutet sicherlich nicht, dass alle Paare sie nachahmen müssen. Ihr Beispiel treibt uns aber an, die eheliche Bindung in einer anderen Dimension, als die körperliche zu sehen; und dann wird der Rest kommen. So kann man sich mit der Hilfe der himmlischen Gnade und des Gebetes heiligen. Auch Joseph und Maria von Nazareth haben einander geliebt und waren verheiratet, ohne sich jemals sexuell zu kennen.

Die vorehelichen Beziehungen sind heutzutage für die Welt ganz normal. Wir aber wurden ausgewählt, um in dieser Welt gegen diese sinnliche Mentalität zu zeugen. Auf der geistigen Ebene sind ein Mann und eine Frau, die fern von Gott leben und intime Beziehungen haben, bereits in den Augen Gottes und in unseren Augen verheiratet. Sie müssen sich so betrachten, miteinander verbunden bleiben und einander treu sein. Sobald sie sich unserem Vater nähern, sie sind aufgerufen, ihre Verbindung zu legalisieren.
Für diejenigen, die nach dem Plan Gottes leben wollen, ist, zu ihrer Heiligung und für das Zeugnis vor anderen, die Praxis der Enthaltsamkeit vor der zivilen und spirituellen Ehe der richtige Weg.
Denn eine Beziehung mit dieser oder jener Person, die als “sentimental”, zur alleinigen Befriedigung der Sinne, bezeichnet wird, ist Ehebruch. Deshalb sollte man beten, um einen heiligen Ehemann oder eine heilige Frau zu verdienen.

Die Pille

Was halten Sie von der Verwendung von Verhütungsmitteln?

Ihre Verwendung hängt von bestimmten Faktoren ab. Diejenigen, die bereits Kinder haben und aus triftigen Gründen (materiell, körperlich, psychisch etc.) nicht andere haben können, sind gerechtfertigt. Gott ist ein verständnisvoller Vater.
Von einem Paar, das zweimal Zwillinge hatte, zu fordern, sie sollten sich von Kontrazeptiva enthalten, erscheint uns nicht fair, vor allem in unserer so schwierigen und anspruchsvollen Zeit. Alles hängt vom Geist ab, in welchem man handelt.
Wenn man nur zur sexueller Befriedigung heiratet, wenn man vor der väterlichen oder mütterlichen Verantwortung, die man weitgehend übernehmen kann, flieht, oder nur jeden Tag und jedes Wochenende feiern will und deshalb Verhüttungsmittel verwendet, dann ja, solche Verantwortungslosigkeit, solche Unreife ist weitgehend eine Verdammnis für die Seele. Vaterschaft und Mutterschaft sind eine innere Reinigung, die zur Heiligkeit führen kann.

Die Heirat: Zeugnis ablegen

Was ist ihr Zeugnis zur Heirat?

Die OFFIZIELLE Verlobung von S. und M. gibt den Eltern die Möglichkeit zur Aussage bezüglich unserem geistigen Engagement, unsere unfehlbare Ehe mit Gott durch
Christus. In dieser Woche vom 13. Mai, dem Tag der Erscheinung der Heiligen Jungfrau in
Fatima, schulden wir Gott und dieser unbefleckten Mutter dieses Zeugnis.

Einige unserer jungen Leute sind aus Liebe verbunden und leben schon zusammen ohne
verheiratet… oder sogar offiziell verlobt zu sein. Das ist die Mentalität dieser gottlosen Welt. Aber für uns, die wir an Gott glauben, ist diese Bindung durch eine Vereinigung geheiligt, die offen gekündigt und von Gott gesegnet wird. Dieser Segen wird durch die anerkannte und gesegnete Ehe erhalten (also zivil und geistig). Die Welt hingegen begnügt sich mit Konkubinen, die zusammen die Zeit der Rosen leben, um sich zu trennen, wenn die Blütenblätter nach der Euphorie und Begeisterung der ersten Zeiten und ersten Küsse verblassen….. Die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau ist aber ein Engagement für gut und schlecht. Sie beschränkt sich nicht auf Frühlingsküsse und “Sexverkehr” unter “Schutz” von Antibabypillen (schädlich für die Frauen), Kondome usw… “Alles ist mir erlaubt”, sagt der Heilige Paul, “aber nicht alles nützt mir. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich… Der Leib ist aber nicht für die Unzucht da, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib…” (1 Korinther 6,12-14).

“Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind?.. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!” sagt Paulus (1 Korinther 6,15-20). Ich erwähne diese Verse selbstverständlich in Anbetracht, dass ihr Christen seid! Wenn ihr sie missbilligen, wisst zumindest, dass ihr nicht … oder nicht länger Christen seid. In diesem Fall habe ich nichts zu sagen. Führt euer irdisches Leben, wie ihr wollt… auf eigene Gefahr, zu Ungunsten des geistigen Lebens!

Die Eltern, die authentische Zeugen ihres Glaubens sein wollen, müssen ihre Kinder, die in Konkubinat leben… offen oder diskret warnen. Eltern die Solidarität mit einem offensichtlichen Konkubinat ihrer Kinder zeigen, sind ein Gegenzeugnis ihres Glaubens an Gott und sicherlich nicht von ihm gesegnet. Sie tragen dazu bei, die Dunkelheit in dieser bereits so verdunkelten Welt zu erhöhen und entfernen sich von Gott. Sie werden vor Ihm Rechnung ablegen müssen… Auch sie! Er geht mit ihnen vor Gericht!

Es wäre gut, wenn die Eltern mit ihren Kindern, die sich bereits verliebt haben und Zusammenleben diskutieren würden, um offen mit ihnen zu sprechen. Sie sollten ihnen sagen:
– Wir können eine nicht legalisierte Beziehung nicht unterstützen. Wenn ihr euch wirklich liebt, erklärt eure Liebe durch eine offizielle Verlobung, gefolgt von einer von Gott gesegneten Ehe, wie wir es taten.

– Ihr seid ein Vorbild für andere und vor allem für Ihre Schwester und Brüder. Ein Beispiel zu folgen oder zu vermeiden. Ihr riskiert zu schockieren, zu skandalisieren, euch durch andere imitieren lassen und die unmoralische Epidemie zu verbreiten. Wenn ihr Gläubige seid, manifestiert eurer Glauben, indem ihr eure Liebe in den Augen Gottes und der Gesellschaft legalisiert. Falls ihr es nicht tut, unterstützen wir eure in den Augen Gottes moralisch unreine und unter göttlicher Sanktion stehende Beziehung nicht. “Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist”, sagt der heilige Paulus (Römer 12,2).

– Das sollt ihr tun, falls ihr Gläubige seid. Falls ihr nicht auf uns hören wollt, lehnen wir es ab euch zu kennen, zu unterstützen und eure Taten zu genehmigen. Ihr seid frei! Wir auch!

Diese Botschaft kommt vom Vater.

Pierre2

Was meint ihr zur geistigen und zivilen Heirat? Kann man sie trennen?

Die von unserem Vater gesegnete und erwünschte Ehe ist eins. Geistige Ehe und Ehe
vor den Menschen (zivil) sind eins.
Wenn wir vor unserem Vater heiraten (sei es privat bei der Mahlzeit Jesus oder vor unserer geistlichen Familie), müssen wir auch vor den Menschen heiraten, d.h. im Rathaus.
Die zwei Dinge sind untrennbar und sollten auch zeitlich nicht getrennt sein.
Zivilehe ist wichtig als Zeugnis vor den Menschen. Jesus sagte: “So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!” (Matthäus 22,21)
Es gibt menschliche Gesetze, die respektiert werden müssen.

Pierre2 hatte einem Paar nach ihrer geistigen Hochzeit mit viel Kraft gesagt:
“Jetzt beeilt euch, die bürgerliche Ehe zu schliessen. Zeugnis ablegen vor den anderen ist
wichtig”.
Er betonte immer die geistige Ehe vor Gott und die Zivilehe, die beide zur gleichen Zeit abgeschlossen werden sollten. Er beriet ein geistig verheiratetes Ehepaar im Libanon zur zivilen Ehe nach Zypern zu fliegen, weil es die rein zivile Heirat im Libanon nicht gibt.

Keine Verführungen verschulden
Unser Verhalten sollte tadellos sein, damit wir andere nicht verführen oder ein Vorwand für Abweichungen sind. In einer verrückten Welt, in der es keine Vorschriften mehr gibt und wo alles erlaubt ist, sollte unser Verhalten in unserer geistigen Familie ein klares Beispiel sein, dass von anderen nicht falsch interpretiert werden kann. Wir denken besonders an
unsere jungen Leute.
Es ist daher gut, auf körperliche Beziehungen zu verzichten, solange man nicht vor Gott und den Menschen verheiratet ist. Sonst werden wir zu einem Gegenzeugnis, denn die Leute, die uns sehen, denken, wir sind für die wilde Ehe.

Alles sollte KLAR UND DEUTLICH sein, besonders bei einem so wichtigen Thema wie die Ehe.

Jesus, unser geliebter Bruder, hatte gesagt:

“Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen” (Matthäus 19,4-6).

Der Mann und die Frau müssen daher ihre Eltern verlassen, um ein neues zu Hause zu gründen, und dabei die Verantwortung des Engagements auf geistiger oder menschlicher Ebene voll übernehmen.

“Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäss darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen” (Matthäus 5,14-16).

Mögen wir durch die Treue zum Geist Jesu immer eine Lampe sein, die die Herzen erhellt und erwärmt!

Auf keinen Fall dürfen wir die Tür zur Akzeptanz des “freien Zusammenlebens” öffnen.

Falls wir unsere (geistige) Ehe nicht gleich durch die bürgerliche Ehe legalisieren, dann leben wir vor den Menschen in “Konkubinat”. Das ist ein Gegenzeugnis, welches den Plan unseres Vaters zerstört.
Unser Vater hatte vor einigen Jahren über zwei unserer jungen Leute, die in einer wilden Ehe lebten, gesagt:
“16.05.2005: Die Saboteure! Die gleichen, die die Fundamente meiner Kirche sabotiert haben”. (Zwei Junge in der Familie, die in wilder Ehe lebten).

Meditiere: Keine Verführungen verschulden (1. Korinther 8,13).
Paulus sagt auch:

“Wir müssen als die Starken die Schwäche derer tragen, die schwach sind, und dürfen nicht für uns selbst leben. Jeder von uns soll Rücksicht auf den Nächsten nehmen, um Gutes zu tun und (die Gemeinde) aufzubauen. Denn auch Christus hat nicht für sich selbst gelebt…” (Römer 15,1-3).

Indem wir Enthaltsamkeit vor einer offiziellen Ehe (also geistig und zivil) üben, folgen wir
den Plan Gottes und bezeugen die Liebe, so wie unser Vater sie will.

Ein von unserem Vater inspirierten Bruder im Libanon sagte: “Wer vor Gott heiratet und nicht vor den Menschen (Zivilehe), täuscht Gott, weil er nicht vor den Menschen bezeugt,
was er vor Gott getan hat”. Er war vom Heiligen Geist angetrieben, dies zu sagen. Tatsächlich betrügt er nicht nur Gott, sondern betrügt auch die Menschen, weil er ihnen verbirgt, dass er verheiratet ist. Die Ehe ist aber kein privates Geschäft. Die Ehe ist eine Eingliederung in die Gesellschaft mit Verantwortung. Wir können sie nicht zu einer privaten Angelegenheit vor Gott allein machen.

Zivilehe und die Familie sind die Grundlage unserer Gesellschaft. Deshalb arbeiten die Zionisten hart daran, die Ehe abzuschaffen. Passt auf, dass ihr nicht in diese Richtung geht.
Sie sind diejenigen, die sehr populäre Slogans unter Jugendlichen ausbreiten, wie:
“Die Ehe ist nur ein Papier”. Dieses Argument hat keine Grundlage. Dann ist alles nur Papier.
Die wichtigsten Verträge sind auf Papier. Darüber hinaus ist das Papier vor dem Rathaus und in Anwesenheit von Zeugen unterzeichnet. Es ist ein “Papier”, das an Gesetze bindet, unter anderem für den Schutz unserer Kinder. Und die Gesetze sind da, um Chaos und Missbrauch in der Gesellschaft zu vermeiden.

Die europäischen und amerikanischen Gesellschaften sind viel zu freizügig. Die wilden Ehen sind Teil der Sitten geworden und manche reagieren unbewusst nicht mehr davor.
Jesus sagte zu Petrus2: “Sprich zu Israel: Hör auf, das ist Europäismus…”. (1983.05.15)
Mit Pierre2 haben wir darüber meditiert und gesagt, dass die europäische Mentalität morsch geworden ist. Sie ist von dem zionistisch-freimaurerischen Plan überfallen, der den Abbau der Gesellschaft durch die Zerstörung der Familien sucht und provoziert.
Lassen wir uns nicht nach der Welt modellieren: “Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist. (Römer 12,1-2).

“Der Wille Gottes, was ihm gefällt, was gut ist” (Römer 12,2) besteht wohl darin, auf intime Beziehungen bis zur offiziellen Eheschliessung zu verzichten.

Das geht deutlich aus den Worten Jesu zur Ehe heraus:

“Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten. Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es” (Matthäus 19,9-12).

Diese Worte Jesu betreffen die Ehe, denn darüber redete Jesus. Sie bedeuten, dass Gottes Auserwählte sich von körperlichen Beziehungen vor der Ehe enthalten sollten – sich zur Ehe unfähig machen – und danach die Ehe in Liebe und Treue zum Partner leben, ohne nach links und rechts zu schauen. Glücklich wer diese Sprache versteht!

Paulus sagt auch:

“Den Unverheirateten und den Witwen sage ich…Wenn sie nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren” (1. Korinther 7,8-9).

Nach Gottes Ansicht sind daher intime Beziehungen nur im Rahmen einer von Gott gesegneten und von den Menschen anerkannten Ehe vorstellbar.

Gott macht es auch im Koran deutlich:

“Und diejenigen, die es sich nicht leisten können zu heiraten, sollen so lange Enthaltsamkeit üben, bis Gott sie durch seine Huld reich macht” (Koran XXIV, Licht, 33).

Die schönste Vorbereitung auf die Ehe und das schönste Zeugnis eines lebendigen Glaubens für Zwei Liebende sind daher geistig zusammen zu wachsen und sich gegenseitig auf der Ebene des Geistes und der Seele zu entdecken bis zum gesegneten Tag der von Gott und allen anerkannten Vereinigung.

Auf diese Weise heiligen wir den Namen Gottes und leben diese schönen Gebete Paulus, die an uns gerichtet sind:

“Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt” (1. Thessalonicher 5,23).

“Der Gott des Friedens aber, der Jesus, unseren Herrn, den erhabenen Hirten seiner Schafe, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut eines ewigen Bundes, er mache euch tüchtig in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut. Er bewirke in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, dem die Ehre sei in alle Ewigkeit. Amen” (Hebräer 13,20-21).

Kann eine zivile Scheidung bei Geldfragen in Betracht gezogen werden?

Einige Paare haben sich kürzlich für finanzielle Fragen zivilrechtlich geschieden. In der Schweiz beispielsweise gibt es Gesetze, wonach verheiratete Paare, die arbeiten, mehr Steuern zahlen, als wenn sie zusammen leben und nicht verheiratet sind. Ist das ein Grund für eine bürgerliche Scheidung?

Sicherlich nicht.
Wir sind in eine Gesellschaft integriert, vor der wir tadellos sein müssen. Wir dürfen nicht Gesetze für persönliche Interessen umgehen. Unser Zeugnis bezüglich der Heirat ist sehr wichtig für zukünftige Generationen. Wir tragen ein grosse Verantwortung. Wenn wir eine Ausnahme von den zu beginn dieser FAQ formulierte Leitlinie akzeptieren, dann öffnen wir das Tor für viele andere Ausnahmen. Denn viele hätten Gründe, sich für finanzielle Fragen “zu scheiden” oder “aus finanziellen Gründen” bürgerlich nicht zu heiraten. Wenn jeder beginnt nach seinen Interessen zu handeln, setzen wir uns allen möglichen Abweichungen aus.

Kürzlich haben wir darüber nachgedacht und unserem Vater gesagt: “Aber wir sind doch keine Anarchisten (um die bürgerliche Ehe zu umgehen und sie der freien Wahl zu überlassen)! Unser Vater antwortete, indem er uns inspirierte, Römer 13 zu lesen.
Wir erhielten eine Blitzantwort.
Hier die Worte von Paulus dazu:
“Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes… Sie steht im Dienst Gottes und vollstreckt das Urteil an dem, der Böses tut. Deshalb ist es notwendig, Gehorsam zu leisten, nicht allein aus Furcht vor der Strafe, sondern vor allem um des Gewissens willen. Das ist auch der Grund, weshalb ihr Steuern zahlt… Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, sei es Steuer oder Zoll, sei es Furcht oder Ehre! ” (Römer 13: 1-7; siehe auch 1. Timotheus 2,1-2 / Titus 3,1 / 1 Petrus 2,13-15 / Matthäus 17,24-27).
Anscheinend standen die ersten Apostel vor denselben Fragen wie wir.

Wenn wir heiraten, heiraten wir für das Leben vor Gott und den Menschen. Und “Was Gott vereint hat, darf der Mensch nicht trennen” (Matthäus 19,4-6), nicht einmal in der bürgerlichen Ehe, weil das Zeugnis vor den Menschen wichtig ist.

Muslime praktizieren neben der legalen Ehe die “Ehe der Lust”, d.h. ein Mann und Frau sagen eine Formel “vor Gott” und haben dann intime Beziehungen und können sich jederzeit trennen. Falls zwei unter uns nur vor Gott heiraten, öffnen sie die Tür für diese Art von Abweichung. Wir denken an zukünftige Generationen.

Wenn wir an die Ehe denken, drängt sich immer ein Gedanke auf: “Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist” (Matthäus 5,48).

Jesus sagte: “Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?” (Lukas 12,57). Jetzt soll jeder von selbst das rechte Urteil finden und entsprechend handeln.

Schliesslich empfiehlt uns Paul die korrekte Verhaltensweise:

“Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält… Er (Jesus) gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi. So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen. Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert, der Verschlagenheit, die in die Irre führt. Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt… ” (Epheser 4, 3-15).

24.06.2016
Fest von Doris

Ist der Film von Mel Gibson “Die Passion Christi” antisemitisch?

Meinen Sie, dass der Film von Mel Gibson “Die Passion Christi” antisemitisch sei?

Betreffend der Film “Die Passion Christi” drängt sich eine gute Überlegung auf. Die fundamentale Frage ist nicht, ich wiederhole ist nicht, ob dieser Film antisemitisch ist oder nicht, sondern ob Jesus von Nazareth der durch die biblischen Prophezeiungen vorhergesagte Messias ist oder nicht.

Ein gutes Verständnis der Prophezeiungen Jesajas führt unter anderem zu einem einzigen Schluss: Jesus (Yehoshua) ist zweifellos der Messias, der vom schöpferischen Herrn angekündigt wurde.

Wir haben alle den “Menschensohn” gekreuzigt. Die Verzeihung dieser dramatischen Sünde besteht darin, zu glauben, dass Jesus, der einzige und alleinige Messias ist, durch den wir alle das ewige Heil erlangen können, indem wir an ihn glauben. Die Prophezeiungen Jesaja führen zu keinem anderen Schluss. Der Film von Mel Gibson erinnert uns im richtigen Moment an die prophetischen Worte von diesem grossen Propheten:

“Gleichwie sich viele über ihn entsetzten, so sehr war sein Angesicht entstellt, nicht mehr wie das eines Menschen… Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leid vertraut… er war verachtet, und wir achteten seiner nicht. Doch wahrlich unsere Schmerzen lud er auf sich… Er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat… Die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe… aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn… wegen unseren Sünden wurde er zu Tode geschlagen…” (Jesaja 52,14 bis 53,12).

Wie könnten wir also einen Personenkreis anklagen, da wir “alle in der Irre gingen”?

Nachdem man den Film von Mel Gibson gesehen hat, ist die einzige Schlussfolgerung wirklich nicht antisemitischer Art. Sie ist klar und deutlich zugunsten des universellen Messianismus von Jesus von Nazareth… und gegen meine eigenen Sünden, die ihn gekreuzigt haben. Die gesunde geistige Reaktion sollte sein, sich niederzuknien und die Verzeihung des barmherzigen Herrn anzuflehen.

Unsere Sorge ist nicht, ob man pro- oder antisemitisch sei, sondern ob man pro- oder anti- der messianische Identität von Jesus ist, in anderen Worten Pro- oder Anti-Christ wie es der Hl. Johannes, einen Semiten offenbart: “Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist. Das ist der Antichrist” (1 Johannes 2,22).
Kein Antisemit würde Jesus, einen Semiten folgen oder daran denken das Evangelium und das ganze Neue Testament, die durch Semiten geschrieben wurden, zu lesen.

Hören wir also auf, in engstirnigen und morbiden Ausdrücken von Pro- und Antisemitismus zu denken. Allein ein schuldiges Bewusstsein sucht eine widerliche und unnötige Ausflucht vor dem strengen Urteil Gottes, der durch seinen heiligen semitischen Messias vollzogen wird.

Die Scheidung

Ich hatte das Glück auf Ihre Webseite zu stossen und war von seinem Inhalt fasziniert.
Ich würde gerne Ihre Meinung über die Scheidung und was die heiligen Bücher dazu sagen, wissen.

K.

Lieber K.,
Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Webseite gefällt.
Um die Absicht Gottes in der Ehe zu verstehen, empfehlen wir Ihnen, unseren Text “Glaubensbetrachtung des Korans” zu lesen (siehe Auszüge davon unter PS am Ende dieses Textes).

Die Scheidung wurde von Mohammed nur in ernsten und gravierenden Fällen erlaubt, und zwar auf pädagogischer Art, für eine gewisse Zeit in der Geschichte, wegen der Mentalität der Araber jener Zeit, die an eine leichte Scheidung gewöhnt waren. Dies war auch bei Moses der Fall.

Aber die Absicht Gottes ist unveränderlich. Sie wird von Jesus im Evangelium berichtet:

“Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so… ” (Matthäus 19,3-8).

Bei einer anderen Gelegenheit sagte Jesus:

“Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet” (Markus 10,11-12)

“Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch” (Matthäus 5,32).

Paulus bestätigt in seinen Briefen auch der unveränderliche Charakter der Ehe in der Absicht Gottes:

“Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen – wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann – und der Mann darf die Frau nicht verstossen (1. Korinther 7,10-11).

Wenn Gott uns die Ehe “auf Gedeih und Verderb” geboten hat, dann wird Er uns die Kraft geben, alle Schwierigkeiten und Nöte der Ehe zu überwinden. In der Ehe muss man vergeben können. Jesus sagte, dass man er nicht 7 Mal, sondern 77 Mal vergeben sollte (Matthäus 18,22). Und keiner von uns ist perfekt.
Aber mit Gnade und Gebet kann jede scheinbar unüberbrückbare Schwierigkeit, überwunden werden.
Die durch Gebet und Opfer genährte Liebe, gibt uns die Kraft, die Ehe jeden Tag für die Herrlichkeit Gottes und den inneren Frieden unserer Kinder zu stärken.

In der Tat es ist unvorstellbar, dass wahre Gläubige scheiden (wenn beide wahre Gläubige sind), denn die Ehe ist der Weg der Heiligung: man muss sich selbst übertreffen. Das ist die Absicht Gottes.

Deshalb sagt Mohammed in einem Hadith, der als authentisch gilt:

“Wahrlich Iblis setzt seinen Thron auf das Wasser und schickt dann seine Truppen aus. Der rangniedrigste unter ihnen führt am schlimmsten in Versuchung. Der eine kommt und sagt: “Ich habe dies oder jenes gemacht.” Worauf er sagt: “Du hast nichts gemacht.”” Er fuhr fort: “Dann kommt ein anderer und sagt: “Ich habe nicht von ihm abgelassen, bis ich ihn von seiner Frau getrennt habe”, dann lehnt er (Iblis) sich zu ihm herab und sagt: ” “Was für ein guter Sohn bist du! (Berichtet von Muslim, Nr. 2813 und andere).

Mit anderen Worten, Scheidung ist die Frucht der Anstrengung des Teufels.

Im Gebet sollte man dem Dämon der Scheidung widerstehen und mit dem Ehepartner den Weg der Offenheit, des Dialogs, der Vergebung und der Liebe suchen.

Möge Gott dir die Kraft geben, auf diesem Weg zu gehen.

Website Pierre2

PS: Auszüge aus “Glaubensbetrachtung des Korans”, Abschnitt 3.3.2, Die Ehe (auf unserer Website):

“Wenn wir die moderne arabische Gesellschaft beobachten, stellen wir fest, dass der pädagogische Plan Gottes bezüglich der Monogamie erfolgreich war. Die grosse Mehrheit der Araber hat heute nur noch eine einzige Gemahlin, und die Polygamie wird in Verruf gebracht. Gleichermassen wird die Scheidung in der Mehrzahl der arabischen Familien verachtet; sie bildet generell den einzigen Ausweg in schwerwiegenden und ernsthaften Fällen. Der Unterschied zwischen der heutigen islamischen und der vorislamischen Gesellschaft nach der belebenden Eingebung des Korans ist gross.

Auch das Evangelium nimmt die gleiche pädagogische Haltung in Bezug auf Heirat und Scheidung ein: Die Pharisäer, die die Scheidung frei und wann immer sie wollten anwandten, fragten Jesus danach, um ihn in Verlegenheit zu bringen:

“Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen? Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat, und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sie sind eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Moses vorgeschrieben, dass man der Frau eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Moses euch erlaubt eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so…” (Matthäus 19,3-8).

Man muss die schockierte Reaktion der Apostel, als sie die Worte ihres Meisters hörten, unterstreichen. Sie sagten:

“Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten. Jesus sagte zu ihnen: “Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an ‘entmannt’, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches Willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es” (Matthäus 19,10-12).

Zwei wichtige Fakten fallen bei dieser Geschichte auf: Erstens war es Moses, der erlaubt hat, eine Scheidungsurkunde zu schaffen, nicht Gott. Moses hat dies als einen pädagogischen Schritt zugelassen, ein zeitlich begrenztes Zugeständnis aufgrund der geistigen Unreife der Menschen jenes Zeitalters, ein Zugeständnis das man später überholen sollte, um zu dem von Gott vorgesehene Originalzustand zu kommen, wie Jesus es erklärt hat. Die Juden, die aber an die menschlichen Traditionen festhielten, klammerten sich an die wörtliche Auslegung des Gesetzes und lehnten es ab, sich zur göttlichen Absicht zu erheben.

Zweitens sollten wir beachten, dass der Messias in seiner Rede über Heirat und Scheidung als er die Keuschheit derer lobte, die sich um des Königreichs Gottes willen selbst “entmannt” haben, noch weiter ging. Diese Äusserung bedeutet kein chirurgischer Eingriff und kein immer dauerndes Zölibat, sondern es schliesst die treue Heirat, die voll von tiefen, geistigen Gefühlen ist, mit ein. Es handelt sich nicht darum, die rein sexuellen Triebe zu befriedigen, sondern sie zu bändigen, bis man den Lebensgefährten, der von Gott ausgesucht wurde, trifft. Sie machen sich geistig zu “Entmannten”, d.h. keusch, und in der einzigen lebenslänglichen Ehe treu.

Der Koran spricht auch von der Keuschheit, indem er sagt: “Jene, die keine Gemahlin finden können, sollen so lange Enthaltsamkeit üben, bis Gott sie durch seine Huld reich macht (indem er ihnen der Partner oder die Partnerin schickt)” (Koran 24; Das Licht, 33).

Die damaligen Araber ignorierten und verachteten die Tugend der Enthaltsamkeit und der Keuschheit vor der Heirat. Sie gingen so weit, jene, die diese Tugend ausübten wegen Mangel an Männlichkeit anzuklagen. Dies ist heute noch der Fall in den sogenannten christlichen Ländern.

Die Lehren des Korans trugen gute Früchte in den Herzen vieler Araber. Der Koran ist der Urheber der Entwicklung der islamischen Gesellschaft, selbst wenn einige seiner Lehren bei vielen Muslimen, die sich dem Geist des Korans verschlossen haben, unfruchtbar geblieben sind. Auf gleicher Weise konnte das Evangelium keine Früchte in den Herzen vieler Christen tragen, da sie die Keuschheit und die Heiligkeit der Ehe missachten”.

Auszüge aus “Reaktionen zum Buch Glaubensbetrachtung des Korans”.

2. Reaktion: Antwort an den Artikel von Scheich K.R:

“…Sie haben sich auch gegen mich aufgeregt, denn ich habe gesagt, dass die Scheidung, die zur Zeit der arabischen Unwissenheit anarchisch gewesen war, heute in der arabischen Welt nach dem Durchgang des belebenden Hauchs des Korans verachtet wird. Was macht Sie so wütend in diesen Worten? Ich erinnere Sie an die Worte des edlen Propheten Mohammed “für Gott ist die Scheidung die abscheulichste der erlaubten Sachen”. Ich werde diese prophetischen Worte nicht kommentieren, denn es gibt eine Weisheit für die, die fähig sind zu verstehen”.

Die Vergebung der Sünden

Seit einiger Zeit hast du mir eine Antwort auf meine Frage zur Beichte geschickt. Hier ist ein Auszug aus Deinem E-Mail:

“Mit dem Buch der Offenbarung weiht Jesus als Priester, all jene, die an das offene Buch glauben. Er vergibt ihnen ihre Sünden und der zweite Tod hat keine Macht mehr über sie (Offenbarung 1,6 / 20,6).
Ausserdem: “Wer von Gott geboren ist, begeht keine Sünde… er kann nicht sündigen, da er aus Gott geboren ist”, sagt der heilige Johannes (1 Johannes 3,9).
Wo also keine Sünde ist, bedarf es keiner Beichte. Alles wird verändert und erneuert im “Neuen Himmel und in der neuen Erde” (Offenbarung 21,1), in welchen es keinen Tempel oder Kirche oder Synagoge für Gläubige mehr gibt, da sie selbst der Tempel und der Ort der Begegnung mit dem Vater sind (1 Korinther 3,16-17 / Offenbarung 21,22).”

Ich bemerkte aber, dass in der Bibel geschrieben steht, dass, wenn wir sagen, wir sind ohne Sünde… die Wahrheit nicht in uns wohnt (1. Johannes 1,8+).

Um zu verstehen, was Johannes in seinem ersten Brief über die Sünde sagt, müssen wir unterscheiden zwischen:

Die “kleinen” täglichen Sünden, Unvollkommenheiten, die wir alle begehen und die Jesus jeden Tag in seinem Blut durch das Heilige Mahl reinigt.

Schwerwiegendere Sünden, durch die wir zum Beispiel einen Bruder verletzen. Auch für diese Art von Sünde wäscht Jesus uns jeden Tag in Seinem Blut, wenn wir aus tiefstem Herzen um Vergebung bitten. Gleichzeitig ist es in diesen Fällen ratsam, direkt bei dem Bruder, den wir verletzt haben, um Vergebung zu bitten. Dies ist die Bedeutung der Worte Jesu:
“Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe. Schliess ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast (Matthäus 5,23-26).
Und auch:
“Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm. Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben” (Lk 17,3-4).
Wahre Reue von ganzem Herzen ist die Voraussetzung dafür, Vergebung zu erlangen.

Schliesslich gibt es die Sünde gegen den Heiligen Geist, die eine freiwillige, erkennende Sünde ist, für die es keine Vergebung gibt (Matthäus 12,31-32) und für die Johannes sagt, man solle nicht beten (1. Johannes 5,16).

Wir müssen daher im Geist unterscheiden, von welcher Art von Sünde Johannes spricht. Wenn er schreib: “Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns” (1 Johannes 1,8), Johannes spricht hier von den Sünden der Kategorie 1. und 2. Wir alle begehen Fehler.

Wenn er sagt: “Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde…” (1. Johannes 3,9), spricht Johannes von der Sünde gegen den Heiligen Geist. Wer von Gott gezeugt ist, kann keine solche Sünde begehen.

Beim Verständnis der Heiligen Schrift ist es sehr wichtig, uns zum Geist zu erheben und nicht an den Buchstaben zu klammern, denn wie Paulus sagt: “… der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig” (2 Korinther 3,4-6).

Jesus wäscht uns jeden Tag in seinem Blut von den Sünden der Kategorie 1. und 2. In der Tat, wenn wir die Lektüre von 1. Johannes 1,8 fortsetzen, ist es klar, dass Jesus uns “von aller Ungerechtigkeit reinigt”, weil “er uns liebt und uns durch sein Blut von unseren Sünden gewaschen hat” (Offenbarung 1,5).

In der heutigen Endzeit geschieht dies durch das tägliche Mahl am Leib und Blut Jesu, an dem wir in der Intimität der Häuser, wie ausdrücklich von Jesus gewünscht, teilnehmen (Offenbarung 3,20). Es ist also nicht mehr nötig, zur Beichte zu einem Priester zu gehen. Dies ist Teil des “Neuen Himmels und der neuen Erde” (Offenbarung 21,1). Auf jeden Fall, in diesem neuen Himmlischen Jerusalem wird jeder Mann und jede Frau, durch den Glauben an die am 13. Mai 1970 enthüllte apokalyptische Botschaft, Priester (Offenbarung 1,6).

Dies ist der wunderbare Plan unseres Vaters in der von Petrus prophezeiten weltweiten Wiederherstellung aller Dinge (Apg. 3,19-21).

Zur Vertiefung: Bibelkurs, Lektion 12, Absatz VII.

Kann ich noch gerettet werden?

Vor ein paar Jahren sah ich noch pornografische Seiten an. Mein Verstand sagt mir, dass ich sehr wahrscheinlich das Gesicht Gottes nicht mehr sehen werde. Als Busse werde ich so weit wie möglich, mich vom Sonnenlicht entfernen, so weit wie möglich in der Dunkelheit leben.

Nachdem wir meditiert und um den Rat unseres Vaters gebeten haben, geben wir Dir folgende Antwort:

Die Tatsache, dass Du uns schreibst, ist schon ein Geständnis. So, bitte nun von ganzem Herzen um die Vergebung Gottes.

Danach schaue nicht mehr in die Vergangenheit. Pierre hatte am 04.01.2009 folgende Botschaft erhalten:
“Niemals zurückschauen, was wir waren…usw.., sondern, was wir sind und sein werden: Söhne und Töchter Gottes, siegreich, siegreich durch Seine heilige Gnade!”

Es ist der Teufel, der dir sagt, dass du in der Dunkelheit leben sollst. Jesus lädt dich ein, im Licht zu leben.
Der Dämon will dich entmutigen, indem er dich mit deiner Vergangenheit überwältigt. Höre nicht auf ihn. Erkenne ihn in diesen negativen Gedanken und vertreibe ihn durch die Unbefleckte Empfängnis und wiederhole oft kleine Anrufungen wie: “Liebe Mutter, hilf mir, mich von all dem zu befreien”. “Mama, ich gebe dir diese Gedanken, vertreibe sie.” “Ich befehle dir Satan, im Namen der Unbefleckten Empfängnis, zieh dich sofort zurück.”
Sei stark G. Unser Vater möchte, dass wir stark sind.

Erinnere Dich daran: Wenn Du an die apokalyptische Botschaft glaubst, die im Jahr 1970 an Pierre enthüllt wurde, dann bist Du ein apokalyptischer Priester. Also, nimm Jesus jeden Tag im Brot des Lebens zu Hause, mit Liebe, in der Intimität, wie auf der Website erklärt. Denn er schenkt sich uns zur “Vergebung der Sünden”:
“Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden” (Matthäus 26,26-28).
Im täglichen Brot des Lebens, wäscht uns Jesus gründlich von unseren Fehlern und Sünden.

Und danach, lieber G., lebe im Licht. Lebe in Seinem Licht.
Dafür bist du berufen.
Unsere Sünden sind nichts, wenn wir sie mit Liebe und Reue in das Blut Jesu werfen, das für uns am Kreuz ausgegossen wurde.

G., wir lieben dich. Viel Mut
Website Pierre2

PS: Hier sind noch einige himmlische Botschaften an Pierre2:

03.01.1995: “Alle sich bereuen und um Vergebung bitten. Dann in der Reue leben, um in der Vergebung zu leben. In der Wachsamkeit leben, um nicht zurückzufallen”.

01.01.2006: “Liebe deckt eine Vielzahl von Sünden”.

07.07.1990: “Jesus spricht zu uns vom Brot des Lebens: Ich habe deinen Brüdern, den ersten Aposteln, gesagt, dass ich mich ihnen mit meinem Leib und meinem Blut zur Vergebung der Sünden hingebe. Wer Sünden vergibt, bin Ich. Ich vergebe eure Sünden, weil ihr zu Mir kommt, die ich im Brot des Lebens bin.
Ich hatte auch Vollkommenheit befohlen: “Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist”, wohl wissend, dass ihr alleine euch nicht vervollkommnen könnt. Deshalb habe ich gesagt: “Ohne mich könnt ihr nichts tun.” Und deshalb gebe ich mich euch im Brot des Lebens, damit ihr euch mit mir vervollkommnet und ihr euch erhebt, um die Menschen zu erheben.”

Padre Pio sagte:
“Meine Vergangenheit, O Herr, deiner Barmherzigkeit, meine Gegenwart deiner Liebe, meine Zukunft deiner Vorsehung.”

Psalm 38 (37) (von Pierre2 angepasst)

“Herr, Du hast mich in deinem gerechten Zorn nicht gestraft
Deine väterliche Barmherzigkeit hat mich aus der Sünde befreit.
Denn meine Sünden schlugen mir über dem Kopf zusammen.
Ich war überwältigt, zu Tod niedergedrückt durch meine Sünden;
Ich war kraftlos, zerquetscht, traurig und demoralisiert.
Ich wusste nicht, zärtlicher Vater, dass alle meine Seufzer vor dir waren,
dass keiner meiner Gedanken vor dir verborgen war.
Mein Herz versagte, meine Kraft verliess mich.
Ich litt unter meinen Sünden.
Aber du, geliebter Vater, Du hast Dich mir offenbart.
Du hast mir Deinen Messias geschickt, ich habe Seine Stimme gehört,
Ich erkannte meine Fehler, ich bereute sie.
Deine Gnade hat mich unterstützt, um es nie wieder zu tun.
Ich trank von Jesus die belebenden Worte,
Ich war wie die Samariterin am Rande dieses Lebensbrunnens.
Dank Ihm kam ich zum Leben, und Freude wuchs in meinem überwältigten Herzen auf.
Dann hast du mir Maria offenbart. Sie hat mich mit ihrem Licht überflutet,
Sie unterstützt mich im edlen Kampf um den Ruhm deines Namens.
Ich wollte diese göttlichen Lichter mit meinen Eltern, meinen Freunden und meinen Gefährten teilen.
Aber alle wandten sich gegen mich und standen in einiger Entfernung.
Sie legten mir Fallen, planen Verderben, den ganzen Tag haben sie Arglist im Sinn.
Und ich habe meinen Mund nicht geöffnet.
Ich sagte zu dir: “Es ist in dir, Herr Jesus, in dir hoffe ich.
Herr Jesus, mein Gott, du wirst antworten! ”
Diejenigen, die mich ohne Grund verletzten, hatten sich vermehrt.
Sie versuchen immer noch, mich zu verfolgen, denn ich trachte nach dem Guten.
Sie wollen mich niederschiessen, weil ich die Wahrheit sage,
Sie vergelten mir Gutes mit Bösem;
Sie verfolgen mich, denn ich erfülle deinen Willen.
Du, unser Vater, Du wirst mich nicht verlassen,
Du bist mir nahe, Du bist in mir.
Beeilt Dich, mich zu retten, Vater, komm schnell zu unserer Hilfe
O du unsere Rettung”.