Die Weltweite Wiederherstellung

Eucharistie ohne Priester?

Ihr sagt Ihr glaubt an das Abendmahl; wie machen sie es ohne Priester?

Das Abendmahl ist in der Tat das Brot des geistigen Lebens und der Auferstehung (siehe Joahnnes 6,51-58; Matthäus 26,26-29). Wir nennen es lieber gemäss dem Ausdruck Jesus selbst “das Brot des Lebens” (Johannes 6,35) oder auch gemäss den Aposteln das “Mahl des Herrn” (1 Korinter 11,20). Eucharistie kommt vom Griechischen Eukharistia und bedeutet “danken”. Nachdem sich die ersten Christen mit dem Leib und dem Blut Christi ernährt hatten, dankten sie Gott. Dies offenbart aber nicht den Inhalt: der Leib, das Blut, die Seele und der Geist Christi sind darin anwesend (Markus 14,22-24; 1 Korinter 11,23-29). Mit der Zeit stellt die Eucharistie für die Mehrheit der Gläubigen etwas dar: sie ist aber Jemand, der lebendig ist: Christus! Dieses Brot des Lebens ist Jesus lebendig mit uns, in uns. Siehe das Gebet von Hermann Cohen in unserem Text “Jesus stellt das Priestertum wieder her”.

Man muss Priester Jesu Christi sein, um das Brot und den Wein in den göttlichen Leib und das göttliche Blut umwandeln zu können. In den letzten Zeiten, in denen wir heute leben, führt Jesus ein neues Priestertum ein, welches der Neuen Erde und dem Neuen Himmel gewachsen ist (Offenbarung 21,1-5). Mit seinem ersten Kommen, hat Jesus das jüdische Priestertum umgestürzt. Auf gleicher Weise, führt Jesus zur Zeit seines zweiten Kommens und zugunsten dieser neuer Ära ein neues revolutionäres Priestertum, ein apokalyptisches Priestertum, ein. Dieses stürzt die christlichen Vorstellungen der alten Erde und des überholten Himmels, die während Jahrhunderten angeeignet wurden, um.

Dieses Priestertum ist denjenigen, vorbehalten, die an die durch Jesus selbst im Jahr 1970 offenbarte apokalyptische Botschaft glauben, seien sie Männer oder Frauen: “Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut; er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater” (Offenbarung 1,5-6 / Offenbarung 5,10 / Offenbarung 20,6).

Christus, der fähig ist im Brot und Wein durch ein traditioneller Priester, sei er noch so unwürdig, Fleisch zu werden, ist umso fähiger es mit apokalyptischen Priestern und Priesterinnen seiner Wahl zu tun.

Selig, diejenigen die daran glauben!

Wir verweisen auf den Text “Jesus stellt das Priestertum wieder her” hin.

Konferenz zum Thema der Apokalypse

Einige Korrespondenten wünschen, dass wir eine Konferenz in Italien über das Buch der Offenbarung halten. Viele Personen wären daran interessiert.

Hier unsere Antwort:

Ich schreibe bezüglich einer eventuellen Konferenz über das Buch der Offenbarung in Italien oder anderswo. Ich bitte euch diese Antwort mit Aufmerksamkeit und Ruhe zu lesen, indem ihr die biblischen Referenzen nachschlagen.

Stellt euch vor, dass ich (oder ihr) im Rahmen einer Konferenz über das “neue apokalyptische Priestertum” und der “Neue Himmel” rede.

Das neue Priestertum:
“Er liebt uns… Er hat uns zu Königen gemacht und zu PRIESTERN vor Gott, seinem Vater…” (Offenbarung 1,5-6).
“Würdig bist du, das Buch (der Offenbarung) zu nehmen und seine Siegel zu öffnen… denn du hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern, und du hast sie für unsern Gott zu Königen und PRIESTERN gemacht; und sie werden auf der Erde herrschen…” (Offenbarung 5,9-10).
“Selig und heilig, wer an der ersten Auferstehung teilhat… Sie werden PRIESTER Gottes und Christi sein…” (Offenbarung 20,6).

Damit wird deutlich, dass ein neues Priestertum denen geschenkt wird, die das Tier identifizieren und gleichzeitig die Tür ihres Herzens und ihres Hauses öffnen, um den göttlichen Braut zu empfangen. So werden sie automatisch zu Priestern eines neuen apokalyptischen Bundes:
“Ich stehe vor der Tür (des Herzens) und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten (Eucharistie), ich mit ihm und er mit mir” (Offenbarung 3,20).

Jesus hatte uns auf dieses neue Priestertum vorbereitet. Im Lukasevangelium steht:
“Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten… und die ihm öffnen, SOBALD er kommt und anklopft… Er wird sie am Tisch Platz nehmen lassen (Eucharistie)” (Lukas 12,35-38).

Wir sind am Tisch mit Ihm und unserer so sehr geliebten Mutter in unseren Häusern, denn Er hat uns, die wir an die Offenbarung vom 13. Mai 1970 glauben, ein neues Priestertum geschenkt. Wir haben Ihm die Tür geöffnet SOBALD Er angekommen ist, sofort, wie die Braut, die sehnlichst den Bräutigam erwartet. Er hat uns dann in unseren Häusern zu Tische gesetzt.

Nun ist es dringend die Empfehlung Jesus umzusetzen: “Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?” (Lukas 12,57). Lasst uns unabhängige Gläubige sein, indem wir selbst urteilen…

Es ist nicht leicht für Schwache und Lauwarme selbst zu urteilen!

Falls ich eine apokalyptische Konferenz mit solchen Worte geben würde, dann wäre der Saal bald leer. So wie die Hebräer Jesus alleine liessen, als er davon sprach sein Leib und sein Blut als Speise und Trank zu schenken: “Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?… Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück” (Johannes 6,60-66).

Die Zeit ist noch nicht gekommen, um offen zu reden: “Halte geheim, was die sieben Donner gesprochen haben; schreib es nicht auf…” (Offenbarung 10,4).

Viele haben mich wegen meinen Aussagen verlassen und verfolgt. Nur wenig andere haben geglaubt und sind für die Ewigkeit Priester geworden. Sie essen mit Jesus an seinem Tisch (Matthäus 22). Ein Beispiel: Als ich mit unserem geliebten G. vor einigen Tagen sprach, sagte er mir, dass ein Pater (Mönch) von ihm nichts mehr hören wollte wegen dem blinden Gehorsam zum Papst in Rom. Wir sagen was Petrus mit Zorn vor der Versammlung des Hohen Priestern, der Ältesten und Schriftgelehrten sagte:
“… Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben…” (Apostelgeschichte 4,19-20). Und “man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen” (Apostelgeschichte 5,29). “Rom wird den Glauben verlieren und den Sitz des Antichrists werden” sagte unsere Unbefleckte Mutter in La Salette.

Die Zeit ist gekommen, um “…Bücher (der Bibel, des Evangeliums) aufzuschlagen (um die Prophezeiungen zu kennen); auch das Buch des Lebens (die Apokalypse) wurde aufgeschlagen…” (Offenbarung 20,11-13)… “und von selbst das Urteil zu finden”, wenn wir Jesus und Unserer Mutter gefallen wollen.

Der Neue Himmel und die Neue Erde werden in Offenbarung 21 und 22 erwähnt, wie ihr es bereits wisst.

Die Zeit ist bald gekommen, um offen zu reden und diese Dinge zu offenbaren: “Versiegle dieses Buch mit seinen prophetischen Worten nicht (mehr)!” (Offenbarung 22,10).

Im Gebet und in der Liebe vereinigt um Jesus und Maria herum.
Euer Bruder, der euch liebt

PS: Es wäre gut, wenn ihr folgende Texte auf der Website lesen würdet: “Die Weltweite Wiederherstellung”, “Jesus stellt das Priestertum wieder her” und “Brot des Lebens und neues Priestertum”.

Der Prophet Haggai und der Tempel

Ich las den Propheten Haggai und zweifelte am Bau des Tempels. Es scheint, dass Gott die Konstruktion des materiellen und nicht-spirituellen Tempels segnet, was meinen sie dazu?
G.

Wir müssen die Prophezeiungen Haggais, wie diejenigen aller Propheten, nicht materiell, sondern spirituell verstehen. Der Wiederaufbau des Tempels, die ein Segen für alle Beteiligten ist, zielt in der Absicht Gottes auf die Rekonstruktion des wahren Gottestempels nach dem Wort Jesu:
“Reisst diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten… Er aber meinte den Tempel seines Leibes”. (Johannes 2,19-21)

Indem wir an dem Aufbau dieses Tempels in uns arbeiten, erhalten wir alle Segnungen, von denen der Prophet Haggai in den Kapiteln 1 und 2 spricht.

Die Prophezeiung Haggais bezüglich der Rekonstruktion des Tempels, die materiell verstanden wird, ist Unsinn. Weil der 2. Tempel nicht die Schönheit des ersten hatte (siehe Esra 3,12 und Bibelkurs betreffend Buch Ezra). Wir müssen daher auf die spirituelle Ebene aufsteigen, um sie zu verstehen. Darüber hinaus schenkt unser Vater Frieden durch den Tempel des Leibes Christi, entsprechend den Worten Haggais, “und an diesem Ort will ich Frieden geben” (Haggai 2,9). Nur in Jesus finden wir Frieden: ” Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch” (Johannes 14,27).
Wenn die zionistischen Juden derzeit noch Kriege für ein geographisches Gebiet führen, dann haben sie noch nicht den geistigen Tempel aufgebaut, indem sie den Geist des wahren Messias akzeptieren. Bisher haben sie noch nicht den Bau des wahren spirituellen Tempels angepackt. Deshalb fährt Haggai fort und sagt: ” Ebenso sind in meinen Augen dieses Volk und diese Leute – Spruch des Herrn – und ebenso alles, was sie tun und was sie als Opfer darbringen: unrein ist es” (Haggai 2,14).
Der Segen beginnt mit dem Glauben an Jesus, dem wahren Messias Gottes, und der Verpflichtung, seinen inneren und universellen Tempel in uns aufzubauen. So treten wir in dieses “Heute” ein, von welchem Haggai spricht: “Von heute an spende ich segnen” (Haggai 2,10).

In den Schriften von Haggai – wie in allen Schriften der Propheten – infiltrierte sich der “Lügengriffel” (Jeremia 8,8) der Schreiber. Wir erkennen es an diesen Worten, die sicherlich nicht von Gott inspiriert sind: “Mir gehört das Silber und mir das Gold” (Haggai 2,8).

Tatsächlich lädt uns Haggai eine, an den wahren Messias zu glauben. Er sagt: “An jenem Tag – Spruch des Herrn der Heere – nehme ich dich, mein Knecht Serubbabel und mache dich zu meinem Siegelring; denn ich habe dich erwählt – Spruch des Herrn der Heere” (Haggai 2,23). Dieser “Siegelring” ist der Messias, der aus dem Stamm Serubbabels kommen wird. Und diese Prophezeiung betrifft vor allem die Wiederkunft Jesu, denn im Vers 2,22 sagt Haggai: “Ich stürze die Throne der Könige und zerschlage die Macht der Königreiche der Völker… usw”.
Es ist zur Endzeit, dass Gott, unser Vater, den wahren geistigen Tempel (Offenbarung 21,22), Quelle aller Segnungen und des wahren Friedens, wieder aufbauen wird.

Dank dem “kleinen, aufgeschlagenen Buch” der Offenbarung (Offenbarung 10,2) können wir die wahre Ebene der Gedanken Gottes verstehen. Tatsächlich macht uns die Apokalypse aufmerksam auf die Tatsache, dass die zwei Ölbäume in Buch des Propheten Sacharja (Zeitgenossen zu Haggai; Sacharja 4,1-14) in Gottes Absicht die beiden Zeugen der Apokalypse darstellen: Es sind daher die beiden palästinensischen und libanesischen Völker, die Israel Widerstand leisten und von diesem Staat getötet werden. Als Unser Vater dem Sacharja diese Vision der beiden Olivenbäume gab, hat er also nicht Serubabel und Josua bezeichnet, die den materiellen Tempel wieder aufgebaut haben, sondern die beiden Zeugen der Apokalypse, die durch ihr Zeugnis bis zum Martyrium, daran sind den wahren geistigen Tempel Gottes wieder aufzubauen (Offenbarung 11).

Wer baut wirklich den Tempel Gottes neu auf? Wir haben die Antwort in Sacharja 6. Nur der Messias, der angekündigte “Spross”, der “mit Hoheit bekleidet ist” (Sacharja 6,12-13), “er wird den Tempel des Herrn bauen” (Sacharja 6,12).
Das ist der einzige Tempel, an welchem unser Vater Interesse hat. Jesus baute ihn durch das Opfer seines Lebens. Dieser Tempel wird zur Endzeit durch das Martyrium der beiden Zeugen wieder “gemessen” werden (Offenbarung 11). Es ist die neue Wahl der Gewählten in Bezug auf ihr Engagement gegen den Antichristen. So prüft unser Vater heute “Herzen und Nieren” (Psalm 7,10).

Lieber G., wir hoffen, Deine Frage beantwortet zu haben. Da Du eine wissensdurstige Seele bist, empfehlen wir Dir, den biblischen Kurs auf der Website genau zu lesen und zu studieren. Da findest Du die Antwort auf viele Deiner Fragen. Und vor allem wirst Du verstehen, in welchem Geist Du die Bibel lesen musst. Zu den Propheten kannst Du insbesondere die Lektionen 10 und 11 lesen. Sie werden Dich erleuchten, ebenso wie die Erklärung des zweiten Buches Samuel wo die Prophezeiung Natans über den echten Tempel erläutert wird (siehe dazu 2 Samuel 7,5-7 / Jesaia 66,1 / Apostelgeschichte 17,24 / 1 Korinther 3,16 / 1 Petrus 2,4 / Offenbarung 21,22).

Wir beten für Dich. Möge unsere Unbefleckte Mutter Dich inspirieren und Dich dazu bringen, den Glanz der neuen Jerusalem zu entdecken (Offenbarung 21), damit auch Du für Gott das “Neue Lied” singen kannst (Offenbarung 14,3).
Siehe auch den Text “Kultus und Orte des Kultus”.