Das Gebet

Wie wenden Sie sich an Gott im Gebet?

Ich sende Euch diese Empfehlungen von unserem geliebten ältesten Bruder bezüglich Seinem-unserem Vater.
Ihr wisst, dass man sich an Ihn als Herr, Adonai, Gott, Allah, God usw. wendet. Jesus empfiehlt uns aber, wir sollten uns an Ihn als “Vater” wenden.
Matthäus sagt, dass Jesus uns empfohlen hat, so zu beten: “Unser Vater der Du bist im Himmel usw…. ” (Matthäus 6,7 usw.).

Nun sagt Lukas, dass Jesus vorschreibt, ihn so zu bitten: “Vater, geheiligt werde dein Name…” (Lukas 11,1 usw..). Lukas ist intimer, denn wenn wir uns an einen Vater wenden, sagen wir ihm nicht “unser Vater”, sondern ganz einfach “Vater” oder “Papa”. Lukas nähert uns noch mehr dem Vater, indem er nicht erwähnt “der, Du bist im Himmel”, denn dieser zärtliche Vater ist in uns und nicht weit entfernt im Himmel.

Wie wissen wir, ob wir den Namen Gottes heiligen? Diejenigen, die diesen Namen heiligen, nennen ihn “Vater” oder sogar “Papa und zärtlicher Vater”. So sollten wir uns an Ihn wenden. Sonst sind wir nicht vom Geist des gesegneten Vaters inspiriert. Denn, unter der Eingebung dieses gesegneten Vaters, schreien unsere Herzen zu Ihm: “Abba, Vater”. Paulus sagt: “Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater” (Galater 4,6). Sonst sind wir keine Söhne und nicht durch den Geist des Vaters inspiriert.

Und Paulus inspiriert vom Geist des Vaters sagt noch: “Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habe den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind” (Römer 8,15-16). Seien wir uns also bewusst, dass wenn wir “Abba, Vater” sagen, der Geist von diesem gesegneten Vater uns belebt.

Die Apostel waren sich von dieser wunderbaren Gabe nicht bewusst, so sehr die wahren Söhne von diesem zärtlichen Vater und nicht seine anbetenden Sklaven zu sein. Als die Apostel Jesus darum baten, ihnen den Vater zu zeigen, antwortete er: “Wer mich gesehen hat, hat der Vater gesehen (Johannes 14,7-11). Jesus hat sich nicht als Despoten vorgestellt. Er verkörperte die zärtliche Liebe des Vaters bis zur äussersten Hingabe von sich selbst auf dem Kreuz. So offenbarte Er den wahren Name des Vaters. Wer das gesehen hat und es verstanden hat, sieht den Vater, unser Vater.

Denn Jesus und nur er alleine, konnte das wahre Gesicht des Vaters offenbaren: “Niemand weiss, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiss, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will” (Lukas 10,22). Er wollte es uns, die wir so klein in den Augen der Welt sind, offenbaren: “Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen” (Lukas 10,21).

Jesus hat uns nicht nur einen ewigen Vater gegeben, voller Liebe und Zärtlichkeit, sondern auch eine ebenso zärtliche und liebende Mutter: Maria. Als er dieser zärtlichen Mutter sagte, sie solle Johannes als Sohn adoptieren und diesem er solle sie als Mutter empfangen, hat Jesus diese Worte an all die seinen gerichtet und hat sie dieser Mutter anvertraut, die so auch unsere sanfte und zärtliche Mutter wird (Johannes 19,26-27).

Seien wir also aufmerksam auf diesen Heiligen Geist, der uns adoptiert hat und in uns schreit: “Abba, Vater” und “liebe Mutti”.
Und seien wir dadurch in diesen apokalyptischen Zeiten, in welchen die Frau in den Schmerzen der Geburt… in den Schmerzen unserer Geburt als Söhne schreit, getröstet (Offenbarung 12).

Wer Maria als Mutter ablehnt, hat auch Gott nicht als Vater…

Der Rosenkranz

Ihre Meinung zum Rosenkranz?

Der Rosenkranz ist das schönste Gebet an die Jungfrau Maria.

An jeder Erscheinung in Fatima, betonte unsere Mutter:

  • 13. Juni 1917: “… Ich möchte, dass du den Rosenkranz jeden Tag betest”.
  • 13. August 1917: “… Ich möchte, dass ihr weiterhin den Rosenkranz jeden Tag betet”.
  • 13. Oktober 1917: “Man sollte weiterhin den Rosenkranz jeden Tag beten”.

Und Lucia, die Seherin von Fatima, schrieb dem Pater Agostino Fuentes (22. Mai 1958):

“Seit die Jungfrau dem heiligen Rosenkranz einen hohen Wirkungsgrad gab, gibt es kein materielles, geistiges, nationales oder internationales Problem, welches sie mit dem Rosenkranz und unsere Opfer nicht lösen kann.”

Warum ist der Rosenkranz so wichtig?

Das Ave Maria stammt direkt aus den Worten des Engels Gabriel und Elizabeth, die an unserer Mutter unter der Einwirkung des Heiligen Geistes gerichtet wurden (Lukas 1,28 / Lukas 1,42).

Maria sagte zur Hl. Gertrude (13. Jahrhundert):

“Kein Mensch hat jemals etwas schöneres als das Ave Maria geschrieben. Man kann mich nicht in einer für mein Herz sanfteren Weise begrüssen, als durch die Worte des Respekts, mit welchen Gott der Vater selbst mich begrüsste”.

Das Ave Maria erinnert unsere Mutter an den glücklichsten Moment ihres Lebens. Es ist der Moment, als ihr “Geist jubelte über Gott, ihren Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hatte er geschaut” (Lukas 1,47-48). Es ist der Augenblick der Menschwerdung des ewigen Wortes, um uns das Leben wiederzugeben. “Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt” (Johannes 1,14).

Sich diesen gesegneten Moment unser Mutter zu erinnern, bedeutet mit ihr in tiefer Verbundenheit mit dem ganzen Plan des Vaters einzutreten.

Maria hat die Aufgabe Jesus in uns zu bilden. Durch unsere Wiederholung des Ave Maria, bildet Maria Jesus in uns.

Jesus Botschaft an Pierre2 (20.02.1982):

“Sag ihnen, dass der Rosenkranz wie die wiederholten Meisselschläge des Bildhauers ist, welche das wahre Gesicht von Christus in uns schnitzen, seine wahren Eigenschaften, seinen wirklichen Einfluss, seinen eigenen Blick.”

Die Kraft des Rosenkranzes

Der Rosenkranz ist ein Schutzschild gegen die Mächte des Bösen.

Der Teufel erträgt den Rosenkranz nicht, denn er erträgt nicht unsere Mutter. Die grösste Niederlage des Teufels ist die Tatsache, dass er nie diese reine und unbefleckte Frau berühren konnte. Die Unbefleckte Empfängnis hat immer auf die Stimme Gottes gehört und hat nie ein Ohr für seine Stimme gehabt.

Unserer Mutter ein Gefallen zu tun, stört ihn deshalb sehr. Jedes Ave Maria ist ein Hammer auf seinen Kopf. Und durch die Wiederholung dieses Hammers, wird er unweigerlich gezwungen, zu verschwinden.
Deshalb ist der Rosenkranz ein leistungsfähiges Exorzismus. In den schlimmsten Momenten unseres Lebens, gibt uns der Rosenkranz die Kraft uns zu befreien. Der Rosenkranz ist das einzige wirksame Mittel gegen Depressionen.

Padre Pio nannte der Rosenkranz seine “Waffe”.

Durch den Rosenkranz ändern wir das Gesicht der Erde. Es ist unsere Mutter, die den Kopf der höllischen Schlange zerquetscht hat und sie wird ihn auch in Zukunft zum totalen Triumph unseres Vaters auf Erde wieder vernichten (Offenbarung 12). Indem wir den Rosenkranz beten, beschleunigen wir diesen Triumph.

Warum die Wiederholung?

Der Rosenkranz ist die Wiederholung von edlen und positiven Gedanken gegenüber unserer Mutter, welche die Strömung negativer Gedanken, die uns den ganzen Tag lang plagen, behindern.

Durch die Wiederholung des Ave Maria wie ein Mantra beruhigt sich, konzentriert sich unser Geist, und er wird nach einer Weile fähig in tiefer Verbindung mit dem unendlich heiteren Geist unserer Mutter zu treten.

Die Wiederholung ist Teil des Zyklus des Lebens.
Die Wiederholung beruhigt im inneren Leben die Gedankenwelt und befreit so den Geist.

Durch den Rosenkranz erschliessen wir die Ewigkeit.

Schwester Lucia von Fatima sagte:

Die Wiederholung des Ave Maria, Vater Unser und Gloria Patri ist die Kette, die uns zu Gott erhebt und uns an ihn bindet, so dass wir einen Anteil an seinem göttlichen Leben haben, so wie die Wiederholung von Brotstücken, die wir essen, in uns das natürliche Leben erhält, und wir nennen dies nicht eine veraltete Sache! Diese Orientierungslosigkeit ist diabolisch! Lasst euch nicht täuschen” (Brief von Schwester Lucia, 29. Dezember 1969, zu einem seiner drei Neffen, die Priester waren).

Botschaften an Pierre2 über den Rosenkranz

02.11.1970: “Der Rosenkranz, bete ständig den Rosenkranz, ständig das Ave Maria. Dies soll dein Lieblings-Gebet sein”.

25.11.1970: “Der Rosenkranz, nochmals der Rosenkranz, immer der Rosenkranz! Durch ihn wirst du deine Mission vereinfachen”.

16.11.1981: “Rosenkranz-Kreuzzug für die Rückkehr der Palästinenser”.

20.02.1982: “Es ist der Rosenkranz, der mich in der Seele und in den Augen der Söhne meiner Mutter bildet.
Ich bin der Sohn Marias, Jesus, Sohn Marias, das Evangelium schreit es von den Dächern.
Ich schäme mich nicht, den Sohn Marias sein.
Es war durch ihr, dass ich meine Mission als Sohn Gottes annahm.
Die Söhne Gottes sind Söhne Marias.
Ich will die Kirche der Söhne Marias.
Man kann daran glauben oder nicht glauben, es annehmen oder nicht…
Sag ihnen, dass der Rosenkranz wie die wiederholten Meisselschläge des Bildhauers sind
Um das wahre Gesicht Christus in uns zu formen, seine wahren Eigenschaften, seine wahre Ausstrahlung, seinen eigenen Blick.

17.03.1982: “Meine Schleuder ist das Weihrauchfass, der Rosenkranz.”

1982.09.05: “Sag ihnen, dass ich den Rosenkranz liebe und dem Rosenkranz nicht widerstehen kann”.

20.10.1983: “Je mehr Du den Rosenkranz betest, um so mehr werde ich mich Dir offenbaren und Dich erleuchten, wie ich es mit Pio vor Dir gemacht habe.”

04.05.1989: “Dein Rosenkranz wirkt.”

01.10.1990: “Mama bete immer in mir.” “Ich bete für Dich, da Du mich durch den Rosenkranz dafür bittest… Bete mit mir in der Stille.”

23.01.1992: “Die Zeit verbringen, um sie in die Ewigkeit zu verwandeln” (durch den Rosenkranz).

10.08.1992: Jesus: “Diese Rosenkränze geben mir Kraft für euch, geben mir Muskeln”.

03.05.1995: “Gehe durch den Rosenkranz zu Maria, nicht durch den Rosenkranz zu Jesus. Maria ist dein Weg. ”

07.08.1997: “Bete den Rosenkranz und die Jungfrau wird Dir Gnade verleihen und die Kraft.”

15.01.2004: “Achtung: Gebete, Mahlzeit, Rosenkranz”

(In den frühen 80er hatte Pierre2 viele Schwierigkeiten. Unser Vater sagte ihm, dass dies geschah, weil er für eine gewisse Zeit den Rosenkranz vernachlässigt hatte).

Wie betet man den Rosenkranz?

  1. Das Glaubensbekenntnis
  2. Das Vater unser
  3. Drei Gebete an “Mater Admirabilis”
  4. Dank und Loblied
  5. Das “Vater unser” und 11 Ave Maria und “Dank und Loblied” (3-mal wiederholen)

Siehe Gebete unten.

Wir beten den Rosenkranz mit 33 Kugeln aus Solidarität mit den Muslimen (der katholische Rosenkranz besteht aus fünf Vater unser und fünf Mal zehn Ave Maria). Jeder kann der Rosenkranz wählen, der zu ihm passt. Es gibt keine Verpflichtungen. Indem wir den Rosenkranz beten, meditieren wir das Leben Jesu und die Geheimnisse des Buchs der Offenbarung. Wir beten gegen den Antichristen und für den Triumph der Auserwählten.

Anhang: Die Ermahnungen zum täglichen Rosenkranz von Unserer Lieben Frau von Fatima

13. Mai 1917: “Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden in der Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.”

13. Juni 1917: “… Ich möchte, dass du den Rosenkranz jeden Tag betest.”

13. Juli 1917: “… Ich möchte, dass ihr weiterhin jeden Tag den Rosenkranz zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz für den Weltfrieden und das Ende des Krieges betet, denn nur sie kann euch helfen”.

13. August 1917: “… Ich möchte, dass ihr weiterhin den Rosenkranz jeden Tag betet.”

13. September 1917: “Betet weiterhin den Rosenkranz, um das Ende des Krieges zu erhalten.”

Kommentar von Schwester Lucia von Fatima zu diesen Worte Unserer Lieben Frau:

“Die Botschaft fordert uns auf, im Gebet auszuharren, das heisst, auch weiterhin für das Ende des Krieges zu beten. Es ist wahr, dass zu jener Zeit, die Botschaft über den Weltkrieg sprach, der damals die Menschheit quälte. Aber dieser Krieg ist auch das Symbol von vielen anderen Kriegen um uns herum, von welchen wir durch unser Gebet und Opfer das Ende sehen müssen. Ich denke an die Kriege, welche die Feinde unseres ewigen Heils gegen uns führen: der Teufel, die Welt und unsere eigene fleischliche Natur ” (Übersetzung aus Appels du Message de Fatima “Rufe aus der Botschaft von Fatima”, die erste Französische Ausgabe vom Juli 2003, Kapitel XVI: Appel à la perséverance dans le bien, “Aufruf zur Beharrlichkeit im Guten”, Seite 157).

13. Oktober 1917: “Man soll weiterhin jeden Tag den Rosenkranz beten”.

Man soll den Rosenkranz jeden Tag beten. Unsere Frau wiederholt dies in all ihren Erscheinungen, als ob sie uns gegen diese Zeiten der teuflischen Desorientierung schützen wollte, damit wir uns nicht durch falsche Lehren täuschen lassen und durch das Gebet, die Erhebung der Seele zu Gott nicht verringert wird. ” (Brief von Schwester Lucia, 12. April 1970, an Maria Teresa da Cunha eine ihrer Freundinnen, die eifrig an der Verteidigung der Marienverehrung engagiert war).

“Ich sehe in Ihrem Brief, dass Sie von der Orientierungslosigkeit unserer Zeit betroffen sind. Es ist in der Tat traurig, dass so viele Menschen sich von der teuflischen Welle, die die Welt erobert hat, dominieren lassen und sie so sehr geblendet sind, dass sie nicht in der Lage sind den Fehler zu finden! Ihr Hauptfehler ist, dass sie das Gebet aufgegeben haben; sie haben sich von Gott entfernt, und ohne Gott, fehlt ihnen alles: “Ohne mich könnt ihr nichts tun” […].
Der Teufel ist sehr schlau und sucht unsere Schwachstellen, um uns anzugreifen. Wenn wir nicht aufpassen und aufmerksam sind, um von Gott die Kraft zu bekommen, werden wir fallen, denn unsere Zeit ist sehr schlecht und wir sind schwach. Einzig die Kraft Gottes kann uns aufrichtig stehend erhalten” (Brief von Schwester Lucia, vom 13. April 1971, an Pater José Valinho, Salesianer, einer seiner drei Neffen Priester).

“[…] Was einige desorientierte Leute gegen den Rosenkranz verbreiten haben ist falsch. Das Sonnenlicht ist älter als das Beten des Rosenkranzes, und sie wollen nicht auf seine Strahlung verzichten; älter sind auch die Psalmen, und sie sind wie die Gebete des Rosenkranzes ein Teil der heiligen Liturgie.
Die Wiederholung des Ave Maria, Vater Unser und Gloria Patri ist die Kette, die uns zu Gott erhebt und uns an ihm bindet, so dass wir einen Anteil an seinem göttlichen Leben haben, wie das wiederholte Essen von Brotstücken uns im natürlichen Leben erhält. Und wir nennen es nicht eine überholte Sache!
Diese Orientierungslosigkeit ist diabolisch! Lasst euch nicht täuschen.”
(Brief von Schwester Lucia, am 29. Dezember 1969, zu einem seiner drei Neffen Priester)

Können sie uns sagen, wie sie beten?

Beten bedeutet mit unserem Vater sprechen und vor allem auf seine Stimme in unserem Herzen hören.
Beten bedeutet sich ist einen Zustand des inneren Hörens versetzen.
Es geht darum, die Stimme unseres Vaters zu hören, um seinen Willen zu tun:

Botschaften an Pierre2

15.12.1995: “Das beste Gebet besteht darin, in den Plan Gottes einzutreten. ”

17.03.1997: “Wissen, wie man mit Gott redet und wissen, wie man auf Ihn hört. Viele Menschen wissen, ausserhalb der durch andere vorbereitete formelle Gebete, nicht wie sie zu Gott reden sollen. Und so wenige wissen, wie man auf Ihn zuhört”.

29.11.1989: Das Gebet ist eine Kunst, es ist nicht jedermann Sache zu wissen wie man betet. Man verwechselt oft zwischen Inbrunst und Anstrengung, Gebet und Kultus. Inbrünstig beten bedeutet nicht im Gebet gespannt zu sein. Wir müssen lernen inbrünstig zu beten, aber ohne Spannung und ohne Falten. Leidenschaftlich beten, aber in der Ruhe und ohne Gesicht voller Falten. Das Gebet ist eine Symphonie, die man ruhig, friedlich spielen soll, wie fliessendes Wasser, welches wie ein Fluss mit klarem Wasser gerade zum Ziel geht. Das Gebet ist eine Kunst, und man muss wissen wie zu beten, deshalb fragten die Apostel Jesus: “Herr lehre uns zu beten” (Lukas 11,1).

Ich will, dass ihr gross seid. Man muss die Spannung in Zärtlichkeit umwandeln. Die Spannung kommt vom Teufel.

Je zärtlicher wir sind, um so besser beten wir. Unser Vater kann der Zärtlichkeit nicht widerstehen. (Doris)

Der “gute Dieb” hat Christus mit einem zärtlichen Blick auf dem Kreuz berührt: “Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst”, sagte er ihm mit Tränen der Liebe und des Bedauerns über seine Sünden in den Augen (Lk 23,42). Das Herz Christi war sofort berührt: “Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein” (Lukas 23,43).

Die Gebete

Wir empfehlen hier ein paar Gebete, die wir regelmäßig rezitieren. Selbstverständlich ist jeder aber frei, die Gebete, die zu seinem Seelenzustand passen, zu wählen.

UNSER CREDO
Ich glaube an Gott, unseren guten Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde.
Ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist, Seine Menschwerdung
Und der vom Vater gesandte Messias, um die Sünden derer,
die an Ihn glauben, zu vergeben.
Er wurde empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Unbefleckten Jungfrau Maria,
durch Kaiphas und dem Hohen Rat an Pilatus geliefert.
Er hat für uns gelitten, wurde gegeisselt, gekreuzigt, getötet und begraben,
besuchte das Reich der Toten, wurde am dritten Tag auferweckt
wie er es vorausgesagt hatte.
Er erschien seinen Aposteln, ist in den Himmel aufgefahren,
bevor er zur Endzeit zurückkommen wird, um alles wiederherzustellen.
Ich glaube, dass Jesus bereits zurückgekommen ist, öffnet durch seinen Gesandten die Offenbarung, demaskiert den Antichrist, das Tier der Offenbarung, und eröffnet den neuen Himmel und die neue Erde.
Er wird sich noch denen, die auf ihn warten offenbaren, um ihnen das Heil zu bringen.
Ich glaube an den Heiligen Geist, der durch Jesus den Seinen gegeben wird,
in der persönlichen Gegenwart Christi im Brot des Lebens durch sein Leib und sein Blut,
an die barmherzige Fürbitte der Jungfrau Maria,
an ihre Unbefleckte Empfängnis,
an ihre Erscheinungen in Lourdes, La Salette und Fatima
an die weltweite Wiederherstellung und
am geistigen Tempel offen für alle Menschen guten Willens.
Ich glaube, dass Mohammed ein Prophet Gottes ist.
Ich glaube, an die Fürbitte und die Verbundenheit der Heiligen,
die Solidarität der Gläubigen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und
um das ewige Leben, dass bereits in uns begonnen hat. Amen

VATER UNSER
Vater unser, der du bist in uns
geheiligt und verherrlicht werde dein Name
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Denn nur Dein ist das Reich und die Macht und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen

(Dieses Gebet wurde durch Pierre2 vereinfacht, da nach Jahren der vollen Hingabe, unser Vater nicht mehr wollte, dass wir beten: “Gib uns heute unser tägliches Brot und vergib uns unsere Schuld….”. Denn, als guter Papa, gibt er uns unser tägliches Brot und vergib uns unsere Sünden. Es ist unnötig, ihn ständig darum zu bitten.)

Wer will, kann das alte Gebet weiterhin beten:
… Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Gib uns heute unser tägliches Brot.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern
und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dir allein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

AVE MARIA
Gegrüsst seiest Du Maria voller Gnade
Unser Vater ist mit Dir
Du bist gesegnet unter allen Frauen
Und Jesus, Deinen gesegneten Sohn, ist der Messias.
Heilige Maria, Mutter Gottes und unsere liebe Mutter
Bitt für uns Deine Kinder
Jetzt und in der gesegneten Stunde unseres Abgangs.
Amen.

(Der zweite Teil des Ave Maria wurde durch die Kirche hinzu gefügt:
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitt für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Pierre hat es angepasst, um uns vom Schuldgefühl der “armen Sünder” zu befreien und uns ein Geist der Offenheit und der kindlichen Liebe zu Maria zu geben).

GEBET AN “MATER ADMIRABILIS”
Ein Gebet an “Mater Admirabilis” (Wunderbare Mutter) wurde am 20. Oktober 1945 von der jungen Doris Toutounji, geboren am 24. Juni 1930, geschrieben. Sie wurde plötzlich am 10. Dezember 1945 in den Himmel aufgenommen, vierzig Tage nachdem sie dieses vom Heiligen Geist inspirierte schöne Gebet geschrieben hatte. Die Apostel der Apokalypse haben gefallen daran dieses Gebet zu beten, und gefallen dabei auch ihrer Wunderbaren Mutter, indem sie es ihr jeden Tag darbieten. Sie erkennen sich unter dieser “kleinen Schar” ihrer Kinder, die “ihr unter diesem Titel die Ehre geben”. Zu unterstreichen ist, dass die Erscheinungen Marias in Marienfried im April 1946 begonnen haben, also vier Monate nach dem “Hinscheiden” Doris. Sie ist gegangen, um sich mit dieser Wunderbaren Mutter, derer sie mit viel Liebe dieses Gebet gewidmet hatte, zu vereinen.

“Gegrüsst seist Du Maria voller Gnade, funkelndes Licht in welchem sich die Drei Göttlichen Personen widerspiegeln. Dein Name, O Maria, ist ein verbreiteter Balsam und für uns Sünder eine immer erwartete Hilfe.
Der Herr ist mit Dir, wie Du O Maria mit uns bist, um Deine Kinder zu erleuchten, zu führen und zu trösten – arme Pilger unterwegs im Tränental mit den Augen auf Dich ihr süsser Stern gerichtet.
Du bist gesegnet unter allen Frauen, denn der Herr hat Dich auserwählt um die Mutter des Fleisch gewordenen Wortes zu sein, ohne je zu erlauben, dass die Sünde Deine bezaubernde Weisse befleckt.
Jesus die Frucht Deines Leibes ist gesegnet, denn durch Dich wurde uns der Einzige Retter gegeben, der uns vom Tode befreit und die Tür des Himmels wieder öffnet.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns, die wir jetzt auf Erde kämpfen. Sei zu jeder Zeit unsere Zuflucht, damit wir am gesegneten Augenblick des Todes Dein süsses Gesicht in der Herrlichkeit der Ewigkeit schauen können. Amen.”

DANK UND LOBLIED
Danke lieber Vater, dass Du unsere Gebete
Für unseren Triumph durch das Unbefleckte Herzen Mariens, Deine Braut, unsere wunderbare Mutter erhörst.
Ehre sei Dir Vater, Sohn und Heiliger Geist.
O Gott, unser Vater, der Du warst und bist für alle Ewigkeit, Amen.
Danke mein Jesus für die erste Auferstehung
Und leite dazu all jene, die Dich brauchen.
Heilige Mutter Gottes
Entflamme mein Herz, damit ich die Welt entflamme.
Heiliges Herz Jesu
Wir vertrauen nur auf Dich.
Unbeflecktes Herz Marias
Bete für uns, die wir zu Dir Zuflucht nehmen.
Väterliches Herzen Joseph
Wir zählen auf Dich und auf alle unsere Brüdern und Schwestern im Himmel und auf Erden. Amen
Und Du Michael, Fürst der himmlischen Heerscharen und Gabriel und Rafael, stosst in die Hölle durch die göttliche Kraft der Unbefleckten Empfängnis, Satan und all die bösen Menschen, die in der Welt umherschleichen, um die Seelen zu verderben. Amen

DAS MAHL JESUS
(siehe den Text “Jesus stellt das Priestertum wieder her”)

Sich innerlich sammeln. Ein paar Gebete wie das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser, das Ave Maria beten.

Wir sind um Jesus herum mit all unseren Brüdern von Himmel und Erde versammelt, zärtlich versammelt auch im Unbefleckten Herz Marias, unsere liebe Mutter, mit Joseph, Michael, Mohammed, um zu hören, wie Jesus uns mit Liebe und Leidenschaft sagt:

“Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird zur Vergebung der Sünden.
Amen.
Trinkt alle davon, das ist mein Blut, das Blut des neuen Bundes, dass für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Amen. Tut dies zu meinem Gedächtnis.”

Jesus, wir tun dies zu deinem Gedächtnis
und wir leben alle davon, denn wir wissen, dass dies wirklich
Dein Leib und Dein Blut ist, die durch deine Auferstehung verherrlicht wurden,
um uns das Leben zu schenken
und uns bereits hier Anteil an Deiner Herrlichkeit zu geben
durch den Heiligen Geist, der sich darin befindet.
Wir tun dies mit Dir täglich in unserer Familie und kündigen Deine Rückkehr an.
Danke mein Jesus, dass Du mit uns bist und uns immer bei Dir hältst.
Amen.

Die Eucharistie nehmen

Danke lieber Vater für diese Kommunion am Leib und Blut, an der Seele und die Gottheit Christi. Diese Kommunion und alle anderen sollen uns innig mit Dich vereinigen. Wir bieten dir Jesus in uns dar und wir bieten uns selbst mit Ihm und in Ihm dar, vereint im Herz Maria, mit all den Gebeten der vom Antichristen verfolgten Märtyrer. Amen.

UNSERE MUTTER DER OFFENBARUNG
Unsere Mutter der Offenbarung, Unbefleckte Mutter Gottes und unsere liebe Mutter, verteidige uns im Kampf. Sei unser Schutz gegen die Bosheit und die Nachstellungen der Menschen und Dämonen. Gott möge ihnen deine Macht spüren lassen, so bitten wir flehentlich. Und Du Michael, Fürst der himmlischen Heerscharen und Gabriel und Rafael, stosst in die Hölle durch die göttliche Macht der Unbefleckten Empfängnis, Satan und all die bösen Menschen, die in der Welt umherschleichen, um die Seelen zu verderben. Amen

Heiligstes Herz Jesus, wir vertrauen nur in Dich.
Unbeflecktes Herz Mariens, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.
Väterliches Herz Joseph, wir zählen auf Dich und auf euch alle unseren Brüdern und Schwestern des Himmels und der Erde. Amen.

VERSPRECHUNGEN AN MARIA
Wir versprechen Dir, Unbefleckte Maria, unsere liebe Mutter, du Unsere Liebe Frau von La Salette und Fatima, in der Welt Zeugen deines unbefleckten Herzens zu sein, indem wir Zeugnis für Gerechtigkeit und Wahrheit ablegen, wie es Jesus deinen Sohn uns lehrte. Gib uns deine mächtige Hilfe damit wir unserem Eid treu bleiben. Amen.
In deinen Händen, Maria, empfehle ich meinen Geist und vertraue Dir unser Gebet, unsere Mission, unseren Kampf, unsere Familie und unser ewiges Leben. Lass in uns das innere Leben wachsen, die Kenntnis des Willens Gottes, die Sicherheit, die Kraft, die Liebe, die Intelligenz, die Weisheit, die Unterscheidung, der Geist der Prophezeiung, die Balance in allen Dingen und das Bewusstsein in eurer süssen Anwesenheit zu leben. Amen.

KLEINE GEBETE
Zu unserem Vater
Lieber Vater, verleihe uns Deine Macht, um Satan und seine Anhänger zu bekämpfen. Und komm erneuere alles durch die Kraft Deines Geistes. Amen.

Zu unserem Schutzengel
Engel Gottes, unser Schutzengel
Erleuchte uns, behüte uns,
Leite und regiere uns,
Wir, die wir Dir durch die göttliche Barmherzigkeit anvertraut wurden.

Zu den Seelen des Wegfeuers
Vater, gib ihnen die ewige Ruhe
Und das ewige Licht leuchte ihnen,
Lass sie ruhen in Frieden. Amen.

AL FATIHA
(siehe Text unten)

GEBETE AUS DEM KORAN ODER DIE HADITHS
Sura 1: Al Fatiha
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
Lob sei Gott, dem Herrn der Welten
dem Gnädigen, dem Barmherzigen,
dem König am Tag des Gerichts!
Dir dienen wir, und Dich bitten wir um Hilfe.
Führe uns auf dem geraden Weg,
den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht derer, die Deinem Zorn verfallen sind und irregehen!
Amen.

Sura 2, Vers 255, bekannt als Vers des Throns (Ayah al-kursi)
“Gott ist Einer. Ausser Ihm, dem Lebendigen und Beständigen, gibt es keinen Gott. Ihn befällt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm allein gehört alles, was in den Himmeln und auf Erden ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache erbitten dürfte, wenn nicht mit Seiner Genehmigung? Er weiss, was war und was sein wird. Niemand erhält etwas von Gottes Wissen, es sei denn, Gott hat es gewollt. Sein Thron reicht weit über Himmel und Erde. Ihm fällt es nicht schwer, sie zu bewahren, ist Er doch der Höchste und der Mächtigste”.

Sura 45, Das Beugen des Knies, 36-37
“Lob sei Gott,
Dem Herrn der Himmel,
Dem Herrn der Erde,
Dem Herrn der Welten!
Sein ist die Erhabenheit in den Himmeln und auf Erden,
und Er ist der Allmächtige, der Allweise”.

Sura 59, Exodus, 22-24
“Er ist Gott!
Ausser Dem es keinen Herrn gibt.
Er ist der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren.
Er ist der Gnädige, der Barmherzige.
Er ist Gott!
Ausser Dem es keinen Herrn gibt.
Er ist der Herrscher, der Heilige, der Frieden,
der Gewährer von Sicherheit und Gewissheit,
der Allmächtige, der Bewältigende, der Majestätische.
Gott sei gepriesen!
Er ist erhaben über das, was sie beigesellen.
Er ist Gott!
Der Schöpfer, der Erschaffer, der Gestalter.
Sein sind die schönsten Namen.
Ihn lobpreist alles, was in den Himmeln und auf der Erde ist.
Er ist der Allmächtige, der Weise”.

“O Gott, hilf mir, mich an Dich zu erinnern, Dir meine Dankbarkeit zu erweisen und Dich perfekt anzubeten.” (Überliefert von Ahmad, Abu Dawud, Nasa’i und Hakim)

“O Gott, Du bist das Heil, von Dir kommt Frieden. Gesegnet seist Du, O Herr, der über Majestät und Pracht verfügst”. (Überliefert von Muslim)

In einem materiellen Gebäude beten?

Ein Leser besteht auf der Wichtigkeit der Kirchen als Gebetsgebäude. Er schreibt uns:

“In einer deiner Antworten erzählst du mir, dass die Apostel sich im Tempel trafen, um die Schriften zu konsultieren, da sie die Texte in den Häusern nicht hatten. Das ist glaubwürdig. In Apostelgeschichte 3,1 steht geschrieben, dass Petrus und Johannes zum neunten Stundengebet zum Tempel hinaufgingen. Was kannst du mir dazu sagen?”

Die Apostel trafen sich im Tempel, um die Schriften zu konsultieren und vor allem um für Jesus zu bezeugen. Jesus tat dasselbe (Lukas 22,53).

Paulus bezeugte im Tempel oder in der Synagoge (Apostelgeschichte 17,2-4). Die Apostel besuchten täglich den Tempel und “brachen” das Brot in ihren Häusern (Apostelgeschichte 2, 46-48).

Als sie Zeugnis ablegten, verherrlichten die Apostel Jesus und dank ihm konnten sie Heilungen und Wunder vollbringen. Sehr viele Menschen haben sich bekehrt (Apg. Kapitel 3 und 4).

Die Apostel kamen nicht zum Gebet in den Tempel, sondern um die Menschen zu treffen, die zum Gebet da waren und um das Kommen des Messias anzukünden. Also um zu bezeugen.

Denn die Apostel hatten noch die Lehre und das Beispiel Jesu in sich:

“Wenn du betest, zieh dich zurück in dein Zimmer…” (Matthäus 6,5-7)

Als Jesus betete, zog er sich ganz allein in einen einsamen Ort zurück (Matthäus 14,23 / Mark 1,35).

“In diesen Tagen ging er auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott” (Lukas 6,12).

Und wie könnte es ein gemeinsames Gebet zwischen denen, die Jesus als Messias erkennen, und denen, die Ihn verleugnen geben? Welches gemeinsame Gebet kann es heute zwischen denen, die gegen den Antichristen aussagen, und denen, die ihn annehmen und loben, geben (siehe Text “Offener Brief an Johannes Paul II”.).

Bereits Paul hat uns zu einer festen Haltung ermutigt:

“Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar? Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht der Herr, und fasst nichts Unreines an. Dann will ich euch aufnehmen und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Herrscher über die ganze Schöpfung.” (2. Korinther 6,14-18)

Der Gesetzwidrige ist heute der Antichrist, der Staat Israel und all jene, die sich damit identifizieren.
Und die Apokalypse des heiligen Johannes richtet sich an alle gerechten und treuen Herzen:

“Verlass die Stadt (Babylon die Grosse), mein Volk, damit du nicht mitschuldig wirst an ihren Sünden und von ihren Plagen mitgetroffen wirst” (Offenbarung 18,4).

Babylon die Grosse ist Jerusalem, das Herz des Weltzionismus.
Es liegt an dir, deine Seite im Gebet und in der Unterscheidung zu wählen.
Was uns betrifft, stehen wir auf der Seite der Apostel, die vor dem hohen jüdischen Priester und dem ganzen Sanhedrin gesprochen haben:

“Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.” (Apg 5,29)

“Ob es vor Gott recht ist, mehr auf euch zu hören als auf Gott, das entscheidet selbst. Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.” (Apg 4,19-20)

Und Paulus bestätigt:

“Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.” (Römer 8,9)

Die Offenbarung sagt:

“Wer den Geist hat, berechne den Zahlenwert des Tieres…” (Offenbarung 13,18)

Wer gehört heute zu Christus?

Lasst uns aufhören in einem Geist der Kirchenangst zu leben.
Lasst uns durch den Kult “im Geist und in der Wahrheit” (Johannes 4,24) “zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes” gelangen (Römer 8,21).